Schokolade und Kaffebohnen

Ziemlich beste Freunde: Schokolade und Kaffee

Der Internationale Tag „Kakao & Schokolade“ und der Tag des Kaffees fallen jedes Jahr auf den gleichen Tag: den 1. Oktober. Und auch beim Genuss bilden Kakao/Schokolade und Kaffee ein perfektes Duo: Es gibt viele Süßigkeiten, in denen beides zusammen enthalten ist.

Food Pairing von Schokolade mit Kaffee scheint erstmal naheliegend: Beides wird aus exotischen, fermentierten Bohnen gewonnen und bietet ähnlich intensive Aromen. Und doch: Je nach Zubereitung und Zumischung weiterer Zutaten wie Milch oder Zucker können beide Produkte ganz verschiedene Geschmacksrichtungen annehmen, die gut aufeinander abgestimmt sein sollten. So kann Kaffee mild oder vollmundig ausfallen, Röst- und Raucharomen können stark oder weniger stark ausgeprägt sein. Schokolade bietet ebenfalls eine breite Geschmackspalette von süß bis herb, von nussig bis fruchtig. Laut einer Studie braucht es rund 25 verschiedene Aromen, bis eine Schokolade für die menschliche Nase lecker duftet.

Klassiker Kaffeesahne

Viele Süßwarenhersteller sind dieser optimalen Mischung von Kaffee und Schokolade auf der Spur. So gehört die Sorte Kaffeesahne zu den Klassikern des Merci-Konfekts von Storck, das seit 1965 hergestellt wird. Neben dem intensiven Geschmack ist sicherlich die Zweiteilung der Stäbchen in eine dunkle und eine weiße Schicht ein Grund für die Beliebtheit der Sorte. Inzwischen gibt es viele der Merci-Sorten auch separat als Minitäfelchen zu kaufen.

Ein anderer Klassiker ist die Tafelschokolade Kaffeesplitter von Ritter Sport in der kräftig dunkelbraunen, quadratischen Verpackung. Wer die karamellisierten Kaffeesplitter in dunkler Schokolade besonders liebt, sollte schnell noch welche kaufen. Denn Ritter Sport hat gerade angekündigt, diese Sorte zugunsten der neuen Cranberry-Nuss aus dem Sortiment zu nehmen. In allergrößter Not kann man sich diese Schokoladenvariante auch in der Bunten Schokowelt, dem Flagship-Store von Ritter Sport in Berlin, in Einzelanfertigung gießen lassen.

Der Unterschied zwischen Schoko-Kaffeebohnen und Mokkabohnen

Was unterscheidet schokolierte Kaffeebohnen von Mokkabohnen? Ganz einfach: Letztere enthalten keine echte Kaffeebohne, sondern bestehen vollständig aus Schokolade mit Kaffeegeschmack. Intensiven Kaffee nannte man früher in Deutschland Mokka und grenzte ihn dadurch vom üblichen Filterkaffee ab. In den USA hat sich der Begriff „Mocca“ übrigens bis heute als eigenständige Geschmacksrichtung gehalten. Dort gibt es auch Mocca-Oreos! Früher waren Mokkabohnen ein geläufiges Dekorationselement für Sahnetorten: jedes Sahnehäubchen wurde von einer Bohne gekrönt. Doch mit dem langsamen Aussterben der Sahnetorten, wurden auch die Mokkabohnen seltener.

Schokopraline mit Kaffee

Eine weitere Spielart des K-und-K-Doppels ist die mit flüssigem Kaffee gefüllte Schokopraline. Die über Italien, genauer gesagt über das italienische Familienunternehmen Ferrero, zu uns nach Deutschland gelangte. Pocket Coffee heißt die Spezialität, die nicht nur lecker schmeckt, sondern auch noch wachmacht. Denn jede Praline besteht zur Hälfte aus Espresso, hergestellt aus Arabicabohnen, die zu einem Großteil aus Brasilien kommen. Die andere Hälfte besteht aus Vollmilch- und Halbbitterschokolade sowie einer Zuckerkruste im Inneren, die den Geschmack des flüssigen Espresso bewahrt.

Pocket Coffee Classico von Ferrero
Pocket Coffee Classico von Ferrero. Foto: Pressebild Ferrero

Einen besseren Anlass, um mal wieder zu einer der Kaffee-Schokoladenwaren zu greifen, als heute – dem World Cocoa & Chocolate Day und gleichzeitig dem Internationalen Tag des Kaffees – gibt es wohl nicht.

Haupt-Beitragsbild (oben): 5seconds – stock.adobe.com

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